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IOS-Prozessanalyse |
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eBusiness-EnablingKein Unternehmen ist allein auf der Welt, sondern ist in mehr oder minder komplexen Wirtschaftsbeziehungen mit anderen Unternehmen verbunden. Es ist also Bestandteil eines "inter-organisationalen Systems" (IOS). Im Zuge der Globalisierung wird von vielen Experten und Beratern eine Elektronifizierung der Geschäftsprozesse vorgeschlagen, um bspw. an Elektronischen Marktplätzen oder Beschaffungsbörsen etc. teilnehmen zu können oder mit Zuliefern und Kunden einen Austausch elektronischer Daten und Dokumente durchzuführen. Robuste SchnittstellenFälschlicherweise werden dabei die Prozesse oft nur innerhalb der eigenen Unternehmung betrachtet. Robuste Schnittstellen zwischen Prozessen, an denen mehrere Unternehmen beteiligt sind, erfordern aber eine unternehmensübergreifende Betrachtung der Prozesse. Schnittstellen sind dann robust, wenn sie kleinere und auch größere Änderungen an den unternehmensinternen Prozessen der beteiligten Unternehmen ohne Änderung an der bzw. den Schnittstellen selbst verkraften. Black box-PrinzipDiskutieren Sie Ihre Geschäftspraktiken öffentlich? Sicher nicht, warum sollten Sie also Ihre Geschäftsprozesse anderen preisgeben? Geheimniskrämerei trotz Globalisierung? Die Lösung ist das Black box-Prinzip. Ein Außenstehender sieht von Ihren Geschäftsprozessen nur die Dieses Prinzip setzen wir bei unserer IOS-Prozessanalyse mit Erfolg ein. "Nebenbei" sorgt dieses Prinzip zusammen mit einer speziellen Modellierungs- und Darstellungstechnik (für Experten: keine Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) sondern sog. Documentary Petri Nets (DPN)) für strukturierte, übersichtliche Darstellungen. Neben der Wahrung Ihrer Geschäftsabläufe ergeben sich so mit geringerem Aufwand die oben angeführten robusten Schnittstellen. Die besondere Darstellungsform wird nachgewiesenermaßen sowohl von den Mitgliedern der Fachabteilungen als auch der IT-Abteilung akzeptiert. Gerade aus diesem Grund eignet sich unser Ansatz auch für die unternehmensinterne Prozessdarstellung, bei der der Fokus der Darstellung und Analyse auf den Austauschbeziehungen zwischen den Fachabteilungen oder Organisationseinheiten der Unternehmung liegen. ReferenzmodelleAufgrund des Black box-Prinzips können die Prozessmodelle auch als verallgemeinerte Beschreibungen der grundsätzlichen Abläufe angesehen werden - was aber im Allgemeinen noch Erweiterungen auf der Modellebene bedingt. Als Lohn für diese Mehr-Investition erhält man dann aber auch eine zukunftssichere Schnittstelle auf technisch-organisatorischer Ebene anstelle einer XML-DTD o.ä., die mit der kleinsten Änderung an den Abläufen überarbeitet werden muss.
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